Unsere Ressourcen
Verantwortungsbewusster Einkauf
Nachhaltige Rohstoffe, kurze Lieferketten, Recyclingfähigkeit: Wir produzieren mit dem, was uns der Planet dauerhaft bieten kann. Bei der Schmidt Groupe ist die Wahl der Ressourcen nicht nur eine technische Frage. Es ist eine Verpflichtung gegenüber dem Planeten, unserer Kundschaft und künftigen Generationen.
Unsere Verantwortung besteht darin, sicherzustellen, dass diese Ressourcen aus nachhaltigen Quellen stammen, dass sie sparsam eingesetzt werden, dass sie am Ende ihres Lebenszyklus verwertet werden können und dass sie auch morgen noch verfügbar sein werden.
Wir priorisieren Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern
Holz ist unser wichtigster Rohstoff. Es ist eine lebendige, nachwachsende Ressource, die jedoch nicht unerschöpflich ist, wenn wir nicht achtsam damit umgehen.
84 % des von uns gekauften Holzes sind PEFC-zertifiziert, was garantiert, dass das Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammt. Diese Zertifizierung beschränkt sich nicht nur auf die Ressource selbst: Sie schreibt eine lückenlose Rückverfolgbarkeit entlang der gesamten Lieferkette vor – vom Wald bis zu unseren Werkstätten.
Seit 2021 arbeiten wir eng mit dem WWF Frankreich zusammen. Seine Expertise ermöglicht es uns, unsere Holzbeschaffungspolitik kritisch zu analysieren und unsere Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität zu verstärken.
Unser Ziel: Bis 2030 wollen wir zu 100 % auf nachhaltig bewirtschaftetes Holz umstellen.
Wir setzen auf Regionalität
95 % unserer Rohstoffe und Komponenten für die Fertigung stammen aus der Europäischen Union. Jeder vierte Lieferant kommt aus dem Elsass.
Diese Politik der kurzen Lieferketten ermöglicht es uns, unsere transportbedingte CO2-Bilanz zu reduzieren, aber auch nachhaltige und ausgewogene Beziehungen zu unseren Partnern aufzubauen und die Wirtschaft in unseren Regionen zu beleben.
Wir wenden das 4R-Prinzip in Bezug auf unser Ökodesign an
Ökodesign beginnt bereits bei der Konzeption des Produkts, während der Entscheidungsfindung in der Ideenfindungsphase, und setzt sich über den gesamten Lebenszyklus des Produkts fort. Unser Ziel: Bis 2030 sollen 100 % unserer Produkte nach den Prinzipien des Ökodesigns gestaltet werden.
Unser Ansatz basiert auf dem 4R-Prinzip:
- Reduce (Reduzieren): Produkte so gestalten, dass die benötigte Materialmenge optimiert wird (beispielsweise durch die Reduzierung des Verschnittanteils)
- Repair (Reparieren): Produkte so gestalten, dass sie vom Verbraucher repariert werden können
- Reuse (Wiederverwenden): dank ökologischer Kreislaufwirtschaft und dem zweiten Leben der Produkte
- Recycle (Recyceln): in einem geeigneten Verwertungskreislauf
Reduzierung unseres Verschnittanteils
Dank eines Algorithmus, der den Zuschnitt der Platten optimiert, konnten wir unsere Holzverschnittquote von 16,92 % im Jahr 2017 auf 15,30 % im Jahr 2024 senken. Diese Einsparung entspricht einer Reduzierung der CO2-Emissionen um 495 Tonnen.
Verzicht auf problematische Materialien
Wir haben PVC bereits vor über 20 Jahren vollständig aus unseren Produkten verbannt. Dieses Material ist zwar kostengünstig, aber nicht nachhaltig.
Außerdem haben wir herkömmliche Lacke durch wasserbasierte Lacke ersetzt, wodurch die Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) von 55 % auf 5 % gesenkt wurden.
Die Verwendung von MDF-Platten, die aus unter Druck verleimtem Holz hergestellt werden, nimmt zugunsten einer schrittweisen Rückkehr zu Massivholz ab, im Sinne einer Verwendung natürlicherer und nachhaltigerer Materialien.
Neugestaltung unserer Verpackungen
Alle von uns verwendeten Kartons sind zu 100 % recycelbar. Wir haben Polystyrol vollständig aus unseren Verpackungen verbannt und testen derzeit biobasierte Materialien als Ersatz für Kunststofffolien.
Für unser Start-Sortiment verwenden wir wiederverwendbare Kisten. Die Möbel werden montiert in Kisten geliefert, die anschließend zurückgenommen, zu uns gebracht und wiederverwendet werden. Dies reduziert den Verbrauch von Einwegkarton und -plastik erheblich.
Bezug von Ökostrom
Energie ist nach Holz, Metall und Karton/Kunststoff unser viertgrößter Einkaufsposten. Sie ist zudem ein strategischer Faktor für unsere Autonomie und Widerstandsfähigkeit.
Seit 2025 stammen 100 % unserer Energiebeschaffung (Gas und Strom) aus Frankreich und aus erneuerbaren Quellen.
Diese Entscheidung ist Teil unseres Engagements, unsere CO2-Bilanz zu reduzieren. Der Einkauf von grüner Energie allein ist jedoch nicht ausreichend. Deshalb erzeugen wir dank der Investitionen an unseren Standorten einen Teil unserer Energie auch selbst.
Recycling und Verwertung
Wir richten für all unsere Produktionsabfälle Recycling- und Verwertungskreisläufe ein:
- Kesselasche wird zu Betonblöcken verarbeitet
- Spanplatten werden als Untergestelle für Sofas oder als Schutzplatten wiederverwendet
- Sägemehl wird als Brennstoff verwertet
- Glassine-Papier wird zu Dämmstoffen recycelt
- Aluminium wird direkt von unseren Lieferanten recycelt
Im Sinne einer kontinuierlichen Verbesserung und ökologischen Kreislaufwirtschaft führen wir regelmäßig Tests durch, um unsere Abfälle bestmöglich zu verwerten.