Unternehmensführung
Unsere inspirierenden Führungskräfte
Die Unternehmensführung beruht bei der Schmidt Groupe seit jeher auf der familiären Weitergabe.
Von einer Generation zur nächsten, zunächst Männer und später Frauen: Hubert Schmidt, Karl Leitzgen, Antonia Leitzgen und heute Anne Leitzgen. Diese Familiendynamik hat über die Generationen hinweg humanistische Werte verankert, die die Identität des Konzerns ausmachen.
Anne Leitzgen, die Enkelin des Gründers, ist seit 2006 die Präsidentin der Gruppe. Laurent Blum bekleidet seit 2018 das Amt des Generaldirektors. Um sie herum steht ein Direktionsausschuss mit Profilen, die sich perfekt ergänzen.
Jedes Mitglied des Direktionsausschusses (CODIR) ist sowohl für seinen jeweiligen Funktionsbereich (Marketing, Industrie, Personalwesen, Digitales, Finanzen …) als auch die globale Strategie der Gruppe verantwortlich. Diese doppelte Verantwortung macht den CODIR zu einem Organ der kollektiven Steuerung für dieses gemeinsame Projekt und lässt bei jeder Entscheidung die Kultur dieses nachhaltigen und zutiefst menschenorientierten Unternehmens weiterleben.
Der Aufsichtsrat besteht aus acht unabhängigen Mitgliedern. Er wird von Caroline Leitzgen, der Enkelin des Gründers, geleitet und sorgt für eine ausgewogene und kohärente strategische Ausrichtung im Sinne des Fortbestands des Unternehmens.
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Daniel Freyd
Direktor für Informationssysteme
Daniel Freyd kam 2002 als Praktikant im Bereich Industrieinformatik zum Unternehmen und durchlief alle Karrierestufen der Gruppe: Projektleiter im Bereich Engineering, Leiter der Instandhaltung, Leiter des Datenmanagements, Leiter der Transformation und schließlich Direktor für Informationssysteme.
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Frédéric Meyer
Direktor für nachhaltigen Wandel
Frédéric Meyers Ziele sind es, die „Positive Impact“-Strategie voranzutreiben und CSR zum zentralen Prisma der Transformation der Gruppe zu machen.
Nach 20 Jahren Erfahrung im Bereich des kulturellen und organisatorischen Wandels in der Industrie wechselte Frédéric Meyer 2018 zur Schmidt Groupe, um die neu geschaffene Stelle des Direktors für nachhaltigen Wandel, die von der Geschäftsleitung ins Leben gerufen wurde, zu übernehmen.
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Anne Leitzgen
Präsidentin
Anne Leitzgen ist die Enkelin des Firmengründers Hubert Schmidt und übernahm 2006 die Leitung der Unternehmensgruppe. Sie trat somit die Nachfolge ihrer Mutter Antonia an. Unter ihrer Führung entwickelte sich die Schmidt Groupe zum führenden französischen Küchenhersteller, baute den Wohnbereich aus, expandierte international und engagierte sich für die B Corp-Zertifizierung.
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Pascale Mary
Personalleiterin
Nach ihrem Abschluss an der Sciences Po Lyon und am CELSA kam Pascale Mary eher zufällig zum Personalwesen und ist ihm seitdem treu geblieben. Seit mehr als 20 Jahren ist Pascale Mary in anspruchsvollen internationalen Umgebungen tätig und hat dort Talentstrategien, Managementkulturen und komplexe HR-Transformationen entwickelt. Im Oktober 2024 trat sie der Schmidt Groupe bei.
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Laurent Blum
Generaldirektor
Laurent Blum absolvierte sein Studium an der Grenoble École de Management und begann seine Karriere bei Rubbermaid in den Vereinigten Staaten, bevor er zu Procter & Gamble und anschließend zu Nestlé wechselte, wo er internationale Führungspositionen in den Bereichen Marketing, Vertrieb und später als Leiter einer Geschäftseinheit bekleidete. Im Jahr 2009 übernahm er die Leitung der globalen Marke Carrefour und wurde 2013 Geschäftsführer von Grosfillex. Ende 2018 wechselte er zur Schmidt Groupe.
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Olivier Offner
Direktor Operations
Olivier Offner kam 1995 als Ingenieur zur Schmidt Groupe. In 30 Jahren durchlief er alle Industriebereiche des Konzerns: vom Einkauf von Etiketten über den Bau von Fabriken bis hin zur Einführung von Robotik im großen Maßstab, der Steuerung organisatorischer Veränderungen und der Errichtung einer Fabrik in China – und all das mit zahlreichen Innovationen. Als Liebhaber von Geschwindigkeit und der Vogesen schöpft er aus der Ruhe des elsässischen Tals die notwendige Energie, um einige der anspruchsvollsten Industrieprojekte der Branche zu leiten.
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Laurent Belloni
Direktor Einkauf
Laurent Belloni kam 1992 in die Schmidt Groupe und blickt hier inzwischen auf eine über 30-jährige Karriere zurück, in der er in den Bereichen Betriebsleitung, Qualitätssicherung, Lieferkette und Einkauf tätig war. Dieser bereichsübergreifende Werdegang – vom operativen Betrieb bis hin zu Unternehmensfunktionen – verleiht ihm ein wertvolles Verständnis für die Herausforderungen der Beschaffung von Material und anderen Ressourcen.
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Yvan Stehly
Verwaltungs- und Finanzdirektor
Yvan Stehly hat seine Karriere ganz nach seinen Interessen und Begegnungen gestaltet: von der Dienstleistungsbranche über das Bauwesen bis hin zur Industrie, in kleinen Unternehmen und großen Konzernen und in Frankreich sowie im Ausland. Er arbeitete 20 Jahre in vielfältigen Bereichen und hatte darunter eine langjährige Erfahrung bei Steelcase, bevor er 2019 direkt als Verwaltungs- und Finanzdirektor zur Schmidt Groupe kam.
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David Chazet
Marketingdirektor der Gruppe
David Chazet absolvierte seinen Abschluss am AgroParisTech und begann seine Karriere in der Unternehmensberatung bei Accenture, bevor er 16 Jahre lang verschiedene Führungspositionen im Marketingbereich der Danone-Gruppe in Frankreich und im Ausland bekleidete. Im Oktober 2020 wechselte er zur Schmidt Groupe.
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David Roy
Kaufmännischer Direktor der Gruppe
David Roy, der seinen Abschluss an der ESC Bordeaux absolvierte, begann seine Karriere bei Procter & Gamble, bevor er im Alter von 30 Jahren zur Schmidt Groupe wechselte. In den vergangenen 16 Jahren bekleidete er zahlreiche Schlüsselpositionen: Retail Manager, Geschäftsführer der britischen Tochtergesellschaft, Einführung von Business Pro und Gründung von ID PRO im Jahr 2023 sowie die kaufmännische Leitung für Frankreich bei Schmidt und Cuisinellà.
Daniel Freyd
Direktor für Informationssysteme
Wann und in welchem Zusammenhang sind Sie zur Schmidt Groupe gekommen?
Ich habe 2002 als Praktikant angefangen. Mehr als 20 Jahre später bin ich immer noch hier. Dieses Familienunternehmen hat mir die Möglichkeit gegeben, mich weiterzuentwickeln, mich zu entfalten und an spannenden Projekten mitzuwirken. Von der Produktion bis zur IT-Abteilung hat mir jede Etappe geholfen, das Unternehmen in seiner ganzen Komplexität zu verstehen.
Was sind die größten Herausforderungen der digitalen Transformation der Gruppe?
Wir stehen vor drei großen Herausforderungen: Robustheit und Resilienz, Sicherheit sowie intelligentes Datenmanagement. Die Aufgabe der IT-Abteilung besteht darin, die geschäftlichen und industriellen Veränderungen der Gruppe mit zuverlässigen, sicheren und leistungsstarken Systemen zu begleiten.
Inwiefern wird KI die Arbeitsweise in der Gruppe revolutionieren und zu deren Exzellenz beitragen?
KI eröffnet uns neue Wege. Sie zwingt uns dazu, unsere Customer Journey, das Einkaufserlebnis im Geschäft, die Visualisierung des Verbrauchers in einem hochgradig personalisierten Wohnraum sowie die Beziehung nach dem Kauf neu zu überdenken.
Ein Grundsatz bleibt bei der Schmidt Groupe jedoch unantastbar: KI schlägt vor und der Mensch trifft die Entscheidungen. Wir erforschen KI mit Methodik, Ehrgeiz und Verantwortungsbewusstsein.
Wir arbeiten derzeit an drei strategischen Säulen: der Demokratisierung von KI-Tools für alle Mitarbeitenden, der Entwicklung von KI-Agenten, die auf bestimmte Aufgabenbereiche spezialisiert sind (Kundenbeziehung, Wartung) und der Transformation des Geschäfts durch bahnbrechende Innovationen mit Tools wie Styl’IA, der KI, die unseren Planern und Verkäufern hilft, personalisierte Küchen in 3D zu entwerfen.
KI verändert unsere Customer Journey, unser Erlebnis in der Filiale und unsere Fähigkeiten in Bezug auf Personalisierung. Sie ist ein Gamechanger – vorausgesetzt, der Mensch bleibt im Mittelpunkt.
Wenn Sie ein Produkt der Schmidt Groupe wären, welches wären Sie dann und warum?
Eine von Cubro entworfene Küche, wegen der Neugier, der Innovationskraft und der Originalität. Aufgrund des Start-up-Esprits, der immer wieder Grenzen verschiebt und Sachen entwirft, die es noch nicht gibt.
Frédéric Meyer
Direktor für nachhaltigen Wandel
Wann und in welchem Zusammenhang sind Sie zur Schmidt Groupe gekommen?
Ich bin 2018 mit einer klaren Mission gekommen: den kulturellen Wandel der Gruppe zu begleiten. Nach 20 Jahren in der Industrie, bei der Hager Group, wollte ich zu einem Projekt beitragen, das für mich Sinn macht und in dem ich mich voll entfalten kann. Die Schmidt Groupe bot mir genau dieses Projekt. Ein dynamisches Umfeld mit kollektiver Energie.
Was ist die größte Herausforderung, der Sie sich als Direktor für nachhaltigen Wandel der Gruppe täglich stellen?
Wirtschaftliches Wachstum und positive Auswirkungen kompromisslos miteinander zu verbinden. Sicherzustellen, dass jede Entscheidung und jede geschäftliche Veränderung zunächst den Filter der Nachhaltigkeit durchlaufen. Früher war CSR einer von vielen Entscheidungsaspekten. Heute ist es das wichtigste Kriterium. Das ist ein bedeutender kultureller Wandel.
Warum ist CSR schon so lange und heute mehr denn je eine Priorität für die Schmidt Groupe?
CSR war schon immer in der DNA der Gruppe verankert, noch bevor es diesen Begriff überhaupt gab. Heute ist es unser Kompass. CSR leitet unseren Wandel. Es ist kein nebensächliches Thema, sondern das vorrangige Kriterium. Dies spiegelt sich in unserer „Positive Impact“-Strategie und unserer B Corp-Zertifizierung wider, die uns ständig herausfordert. Es ist eine Überzeugung, die tief in unserer DNA verankert ist.
Was begeistert Sie besonders an der Schmidt Groupe und was würden Sie nirgendwo anders finden?
Die Dynamik und das Gemeinschaftsgefühl. Hier wird etwas bewegt, es herrscht eine energiegeladene Aufbruchsstimmung. Vor allem gibt es diese gemeinsame Bereitschaft, Dinge zu verändern und zusammen etwas zu erreichen. Das ist in erster Linie eine kulturelle und menschliche Herausforderung. Und was für ein Team!
Wenn Sie ein Produkt der Schmidt Groupe wären, welches wären Sie dann und warum?
Ich wäre der Vorratsschrank von Cuisinellà. Es handelt sich dabei um ein Möbelstück, das einem Schweizer Taschenmesser gleicht und sich allen Bedürfnissen anpasst. Er ist modular, ermöglicht eine optimale Aufbewahrung und eignet sich für den täglichen Gebrauch. Er vereint Stil und Effizienz. Genau das spricht mich an: im Einklang mit den Werten, leistungsfähig und mit positiver Wirkung.
Anne Leitzgen
Präsidentin
Was motiviert Sie Tag für Tag in Ihrer Funktion als Präsidentin der Schmidt Groupe?
Eine existenzielle Überzeugung zu vertreten und die gesamte Gruppe hinter dieser Überzeugung zu vereinen: Wir müssen uns das Wachstum verdienen. Wir müssen auf positive Weise wachsen, indem wir unsere Mitarbeiter, Kunden, Partner, unsere Region und letztlich auch das Leben im Allgemeinen positiv beeinflussen.
Jede unserer Entscheidungen wird von dieser Frage geleitet: Hat dies eine positivere Auswirkung auf das Unternehmen und seine Akteure? Das ist es, was mich jeden Tag antreibt.
Was ist von der Mentalität von 1934 erhalten geblieben und was hat sich grundlegend verändert?
Was ist erhalten geblieben? Unsere familiäre DNA, die Herzlichkeit, die Werte des Vertrauens und des Respekts, die seit meinem Großvater Hubert die Zeit überdauert haben. Was hat sich verändert? Die Größe des Unternehmens und das Tempo. Die Welt wird von ständigen Unwägbarkeiten erschüttert. Es ist unerlässlich, Agilität und Know-how miteinander zu verbinden. Heute pflegen wir diese Kultur mit 1900 Mitarbeitern und mehr als 900 Filialen auf andere Weise. Der Esprit bleibt dennoch derselbe.
Welche Rolle kann und muss die Schmidt Groupe bei der Transformation ihrer Branche spielen?
Wir wollen zu verantwortungsbewusstem Handeln inspirieren. Wir sind Marktführer und müssen unsere Branche positiv beeinflussen, neue Maßstäbe setzen und beweisen, dass man besser produzieren, besser verkaufen und wachsen kann, ohne etwas zu zerstören. Das bedeutet für uns, „Wachstum zu verdienen“.
Wir möchten die verschiedenen Branchen – insbesondere den Holz-, Industrie- und Vertriebsbereich – weiterentwickeln, indem wir unsere Partner, Lieferanten und Kollegen mobilisieren. Kein Akteur kann eine Branche allein verändern. Gemeinsam werden wir den Markt umgestalten, um seine Robustheit sicherzustellen.
Wenn Sie ein Produkt der Schmidt Groupe wären, welches wären Sie dann und warum?
Ich wäre ein Bücherregal, weil es unser Know-how perfekt widerspiegelt: Maßanfertigung, Kreativität und die Verbindung von Ästhetik und Funktionalität. Ein Bücherregal erzählt immer etwas Persönliches, zwischen Gegenständen, Erinnerungen und Büchern. Und da ich das Lesen liebe, gefällt mir diese Vorstellung einer Verbindung zwischen der Vergangenheit mit den Geschichten, die wir weitergeben, und der Zukunft mit den Horizonten, die Bücher eröffnen.
Pascale Mary
Personalleiterin
Sie waren zuvor für Hager, Mars oder Hilton tätig – allesamt etablierte internationale Konzerne. Warum haben Sie sich für die Schmidt Groupe entschieden?
Weil sich diese Gelegenheit wie eine Selbstverständlichkeit darstellte. Ich bin persönlich in einem multikulturellen Umfeld aufgewachsen, das offen für die Welt und ihre Bewohner war. Beruflich hatte ich das Glück, in anregenden und anspruchsvollen Umgebungen zu arbeiten, in denen der Mensch stets im Mittelpunkt stand. Die Schmidt Groupe bot mir die Gelegenheit, all das miteinander zu verbinden: eine gemeinsame Leidenschaft für den Menschen in einem sicheren und gesunden Umfeld innerhalb einer Gruppe, die ihren Worten Taten folgen lässt, um neue Wege für ein besseres Leben in unserer Welt zu finden.
Welche Strategie verfolgen Sie, um die Veränderungen der Gruppe zu unterstützen?
Unsere Mission lässt sich in wenigen Worten zusammenfassen: Wir garantieren ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld, das das Engagement, die Entfaltung und die Leistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördert. Ein Umfeld, das von starken Werten geprägt ist und in dem man lernt und Freude hat. Um dies zu erreichen, stützen wir uns auf starke Hebel: unsere einzigartige Unternehmenskultur und ein Management, das inspirierend, inklusiv und entwicklungsorientiert ist.
Wie pflegt man eine Unternehmenskultur im Alltag?
Indem man sie auf jeder Ebene sichtbar und greifbar macht – in Entscheidungen, in Managementpraktiken sowie in Teamritualen. Bei der Schmidt Groupe wird Kultur nicht zur Schau gestellt: Sie wird weitergegeben. Durch die Führungskräfte, die sie verkörpern, durch die Mitarbeiter, die sie leben, und durch die Entscheidungen, die sie bestätigen.
Wenn Sie ein Produkt der Schmidt Groupe wären, welches wären Sie dann und warum?
Ich wäre ein maßgeschneidertes Bücherregal – ein Regal mit tollem Design, optimiert und gut durchdacht, um darin eine schöne Auswahl inspirierender Bücher über den Menschen, das Management und die Welt unterzubringen.
Zwischen den Büchern würde man Andenken von Reisen, sammelnswerte Gegenstände und Erinnerungsstücke finden. Ein Bücherregal sagt viel darüber aus, wer man ist, woher man kommt und wovon man träumt, was man gelesen hat, was man erlebt hat und was man schätzt. Genau das versuche ich hier zu schaffen: einen Raum, der Sinn ergibt und der unsere gemeinsame Geschichte erzählt.
Laurent Blum
Generaldirektor
Warum haben Sie sich 2018 für die Schmidt Groupe entschieden?
Um Teil des schönsten Unternehmens der Welt zu werden – und das meine ich ganz ehrlich. Was mich überzeugt hat, ist eine Kombination, die man nur selten findet: ein Unternehmen, das tief in seiner Geschichte, in seiner elsässischen Heimat und in seinen familiären Werten verwurzelt ist und gleichzeitig ein immenses Entwicklungspotenzial besitzt. Es bietet die beiden schönsten Marken auf dem Markt für Innenausstattung. Eine hervorragende industrielle Infrastruktur. Ein Netzwerk von fast 1000 engagierten Unternehmern, die ihren Kunden nahestehen, sowohl in Frankreich als auch im Ausland. Ein Anspruch, der den Mitteln entspricht, und echte Werte, die gelebt werden. Das hat mich überzeugt.
Was sind derzeit die wichtigsten Themen für den Wandel der Gruppe?
Wir wollen stark wachsen (international, im Wohnbereich, in der B2B-Sparte etc.) und gleichzeitig die Zufriedenheit des gesamten Ökosystems (Mitarbeiter, Kunden und Partner) verbessern – mit positiven Auswirkungen durch unsere soziale, ökologische und wirtschaftliche Verantwortung in einer Welt, die sich im Umbruch befindet. Wir stützen uns auf unsere Marken, die Technologie und natürlich auf die Männer und Frauen des erweiterten Unternehmens. Das ist unsere „Positive Impact“-Strategie.
Was finden Sie hier, das Sie nirgendwo anders finden würden?
Wir haben die schönsten Marken, außergewöhnliche und sehr engagierte Teams, Standorte und Werkzeuge auf dem neuesten Stand der Technik, ein Netzwerk von unvergleichlicher Stärke, wunderschöne und sehr gut gestaltete Produkte und vor allem Werte, die nicht nur Worte sind, sondern tatsächlich in der DNA des Unternehmens, seiner Führungskräfte und Teams verankert sind. Schließlich erzielen wir zwar kurzfristige Erfolge, denken aber vor allem langfristig. Außerdem handelt es sich um eine Gruppe, die Sinn stiftet und auf die wir jeden Tag stolz sind.
Wenn Sie ein Produkt der Schmidt Groupe wären, welches wären Sie dann und warum?
Aufgrund meiner Überzeugung „work hard, play hard“ scheint mir die Kochinsel diese Dualität zu verkörpern. Dort bereitet man Mahlzeiten zu, genießt sie aber auch, dort teilt man gesellige Momente mit der Familie oder Freunden … Sie ist funktional und zugleich emotional.
Olivier Offner
Direktor Operations
Sie sind seit über 30 Jahren im Konzern tätig. Wie haben Sie diesen Weg beschritten?
Indem ich keine Herausforderung ausgeschlagen habe. Mein erstes Vorstellungsgespräch fand in einem attraktiven mittelständischen Unternehmen statt, und seitdem hat sich alles immer weiter beschleunigt. Was mich angetrieben hat, war die industrielle Komplexität – Organisationen weiterzuentwickeln, Teams zu begleiten und Innovationen in Prozessen und Produkten voranzutreiben. Hier ist jedes Projekt Neuland.
Was ist Ihre größte Herausforderung bei der Steuerung der Konzernaktivitäten?
Immer bereit zu sein. Wenn der Vertrieb das Nötige tut, um die Fabriken auszulasten, müssen diese in der Lage sein, darauf zu reagieren – schnell, kompetent und in großem Maßstab. Es ist eine ständige Herausforderung der Vorausplanung: sich die industrielle Kapazität von morgen vorzustellen, die Werkzeuge von heute zu entwickeln und angesichts eines sich ständig wandelnden Marktes reaktionsfähig zu bleiben. In der Industrie kann man nicht improvisieren. Vorausschau erfordert Vorbereitung.
Was sind die Schlüsselfaktoren für operative Exzellenz bei der Schmidt Group?
Es gibt drei Dinge, die sich gegenseitig ergänzen.
Erstens: der ständige Fortschritt, der von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens getragen wird. Kontinuierliche Verbesserung ist Teil unserer Unternehmenskultur. Unsere Komplexität ist ein täglicher Kampf, um auf dem neuesten Stand zu bleiben, ganz zu schweigen von den zahlreichen Produktentwicklungen, die uns ständig herausfordern.
Zweitens: unsere Prozesse und Maschinen, die unsere Innovationskraft für unsere Wettbewerbsfähigkeit widerspiegeln. Um weit vorauszudenken, müssen wir die Maschinen von morgen erfinden, die uns einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Viele unserer Prototypen haben sich innerhalb der folgenden 5 bis 10 Jahre zu Marktstandards entwickelt.
Und drittens: die Robustheit und Kompetenz unserer Teams, ohne die all dies nicht auf diesem Leistungsniveau funktionieren würde!
Diese Kombination bestimmt unser hohes Leistungsniveau.
Wenn Sie ein Produkt der Schmidt Groupe wären, welches wären Sie dann und warum?
Ich wäre ein Schrank. Groß und quadratisch, komplex und voller Funktionen und Anpassungsmöglichkeiten! Ein „elsässisches Multifunktionswerkzeug“, das alle echten Bedürfnisse erfüllt!
Laurent Belloni
Direktor Einkauf
Wann und in welchem Zusammenhang sind Sie zur Schmidt Groupe gekommen?
Das war 1992. Ich war 20 Jahre alt und hatte den Wunsch, etwas Langfristiges aufzubauen. Was ich damals nicht dachte, war, dass dieser elsässische Familienkonzern zum Schauplatz meiner gesamten beruflichen Laufbahn werden würde. Dieser Werdegang hat mir etwas gegeben, was nur wenige Einkaufsleiter besitzen: ein tiefes Verständnis dafür, was unsere Lieferanten wirklich produzieren und was es kostet, falsch einzukaufen.
Auf welchen Säulen beruht die Einkaufsstrategie der Schmidt Groupe?
Zunächst einmal auf Leistung: Wir kaufen ein, damit die Gruppe wettbewerbsfähig bleibt, ohne dabei jemals Abstriche bei der Qualität zu machen.
Dann auf Verantwortung: Unsere RFAR-zertifizierte Politik des verantwortungsvollen Einkaufs macht jede Einkaufsentscheidung zu einem Akt der sozialen Unternehmensverantwortung.
Und schließlich auf der Beziehung, was vielleicht der prägendste Faktor ist. Wir wollen der bevorzugte Kunde unserer Lieferanten sein. Nicht der Kunde, der Forderungen stellt, der drängt oder der austauscht, sondern der, mit dem man langfristig zusammenarbeiten möchte, weil die Beziehung anspruchsvoll und loyal ist.
Wie machen Sie die Einkaufsfunktion zu einem Hebel für Leistung und positive Wirkung?
Indem wir uns weigern, diese beiden Aspekte voneinander zu trennen. Ein kosteneffizienter Einkauf, der einen Lieferanten ruiniert oder eine Ressource erschöpft, ist kein guter Einkauf. Wir arbeiten daran, unsere Lieferanten in unseren „Positive Impact“-Kurs einzubinden – in Bezug auf Holz, Rohstoffe und soziale Bedingungen. Es ist ein Domino-Effekt: Was die Schmidt Groupe von ihren Lieferanten verlangt, geben diese in ihren eigenen Lieferketten weiter. So verändert man schließlich eine Branche.
Was tun Sie hier, was Sie nirgendwo anders tun könnten?
Engagement zeigen. Ich bin nicht nur Direktor für Einkauf, ich bin auch überzeugt davon, dass die Einkaufsfunktion die Lieferketten verändern kann. Hier habe ich die Legitimität und den Freiraum, dies zu tun, denn es ist ein familiengeführter, unabhängiger Konzern, der diese Überzeugung teilt. In einem börsennotierten Konzern, der den Zwängen des Quartalsmarktes unterliegt, wäre diese langfristige Vision unmöglich aufrechtzuerhalten. Hier ist sie Teil der DNA.
Wenn Sie ein Produkt der Schmidt Groupe wären, welches wären Sie dann und warum?
Ein maßgefertigtes Möbelstück, weil es technische Präzision, Ressourcenoptimierung und Liebe zum Detail vereint und gleichzeitig einen ganz konkreten und nachhaltigen Bedarf erfüllt. Wie die Einkaufsfunktion ist es darauf ausgelegt, langfristig leistungsfähig zu sein: Jedes Material und jede Komponente werden mit hohem Anspruch ausgewählt, wobei das optimale Gleichgewicht zwischen Qualität, Kosten und Wirkung angestrebt wird.
Vor allem steht es auch nicht für sich allein. Es ist das Ergebnis eines Ökosystems aus Partnern und Know-how, das wir mit Sorgfalt und Respekt koordinieren – genau wie eine gut umgesetzte Einkaufsstrategie.
Yvan Stehly
Verwaltungs- und Finanzdirektor
Was finden Sie bei der Schmidt Groupe, das es sonst nirgendwo gibt?
Eine spannende Branche mit dem Thema Wohnen im weitesten Sinne. Ein führendes Unternehmen voller Möglichkeiten und aufregender Projekte. Und vor allem Menschen, die von einer Unternehmenskultur geprägt sind, die mit meinen Werten im Einklang steht. Hier herrscht eine besondere Atmosphäre, die man sonst nur selten findet. Und was könnte man sich mehr wünschen, als zu einem gemeinsamen Werk beizutragen, das mich als Individuum bereichert und über mich hinauswachsen lässt?
Was sind Ihre größten Herausforderungen für die kommenden Jahre?
Die größte Herausforderung besteht nach wie vor darin, eine Organisation aufzubauen, die immer näher am Geschäft und seinen Vertretern ist, die vorausschauend handelt, Herausforderungen strukturiert und dank ihrer Zuverlässigkeit, Effizienz, Relevanz und Kreativität an Entscheidungen mitwirkt.
Eine weitere Herausforderung, die mittlerweile von zentraler Bedeutung ist, ist die Verbindung von Rentabilität und Nachhaltigkeit.
Ein Unternehmen hat keine Zukunft, wenn es nicht rentabel ist. Ich möchte aber daran erinnern, dass Rentabilität zwar kurzfristig Sicherheit bietet, aber auch Investitionen, Projekte und Talente finanziert, und somit die Zukunft.
Unsere Gesellschaft ist sich mittlerweile bewusst, dass wir in einer endlichen und zerbrechlichen Welt leben. Es gibt keine Zukunft ohne Nachhaltigkeit, ohne Berücksichtigung der Auswirkungen unserer Aktivitäten oder derjenigen, mit denen wir heute und in der Zukunft konfrontiert werden.
Das Gleichgewicht zwischen Rentabilität und Nachhaltigkeit zu finden, liegt im Interesse des Unternehmens. Wir alle engagieren uns dafür, auch im Finanzbereich, der fälschlicherweise als Vertreter nur eines einzigen Aspekts wahrgenommen werden kann.
Inwiefern beeinflusst die familiäre Dimension der Gruppe Ihre Finanzstrategie?
Ein unabhängiges Familienunternehmen steuert seine Finanzen nicht wie ein börsennotierter Konzern. Es gibt keine Quartalsergebnisse, die vor Aktionären verteidigt werden müssen und keinen Druck in Bezug auf sofortige Rendite. Hier denken wir langfristig. Wir investieren, wir bauen auf und wir bewahren die finanzielle Unabhängigkeit, damit die Gruppe in ihren Entscheidungen frei bleibt.
Das spiegelt sich in unserer „Positive Impact“-Strategie wider: ein Wachstum, das man sich verdienen muss, das mit Disziplin finanziert wird und das Wert für das gesamte Ökosystem schafft. Die Finanzen stehen im Dienste des Projekts und nicht umgekehrt.
Wenn Sie ein Produkt der Schmidt Groupe wären, welches wären Sie dann und warum?
Wenn ich ein Produkt der Schmidt Groupe wäre, wäre ich eine Dienstleistung. Die Dienstleistung, gemeinsam mit unseren Kunden den Raum ihrer Träume zu gestalten. Das ist das Schöne an unserer Tätigkeit: Aus der Ferne betrachtet könnte man meinen, wir verkaufen Produkte. In Wirklichkeit verkaufen wir aber Lebensräume.
David Chazet
Marketingdirektor der Gruppe
Wann und in welchem Zusammenhang sind Sie zur Schmidt Groupe gekommen?
Ich bin im Oktober 2020 mit dem klaren Ziel vor Augen, den Erfolg unserer beiden Hauptmarken sicherzustellen, zur Schmidt Groupe gekommen. Die Herausforderung bestand darin, die starke Geschichte dieses Familienunternehmens zu nutzen und gleichzeitig die Fähigkeit zu bewahren, uns neu zu erfinden. Meine Laufbahn bei Danone und in der Beratung hat mich gelehrt, starke Marken im Einzelhandel aufzubauen. Hier möchte ich unseren Status als Branchenvorbild festigen.
Was sind Ihre größten Herausforderungen in den kommenden Jahren?
Es gibt zwei große Herausforderungen: die Marke und das Produkt. Das Schöne zu unserem unverwechselbaren Markenzeichen zu machen. Zu beweisen, dass man Emotionen industrialisieren und unendlich personalisieren kann, ohne dabei an Qualität zu verlieren. Das Schöne ist nicht teurer als das Alltägliche, aber es schafft mehr Kundenbindung und eine längere Nutzungsdauer. Meine Herausforderung besteht darin, dass jedes Produkt von Schmidt oder Cuisinellà Emotionen weckt und Wohlbefinden schafft.
Was begeistert Sie besonders an der Schmidt Groupe und was würden Sie nirgendwo anders finden?
Die Leidenschaft für das Schöne. Wir stellen keine Möbel her, sondern schaffen inspirierende Lebensräume. Diese Fähigkeit, Spitzentechnologie mit unendlicher Individualisierung zu verbinden und Trends zu setzen, anstatt ihnen zu folgen, ist in der Branche einzigartig.
Wenn Sie ein Produkt der Schmidt Groupe wären, welches wären Sie dann und warum?
Es ist kein bestimmtes Produkt, sondern eine Möglichkeit, die unsere Produkte bieten: Es sind die Fronten mit hochgradig individuellen Motiven, die es ermöglichen, den eigenen Stil zu unterstreichen. Sie verkörpern genau das, was mich begeistert: das Gewöhnliche in etwas Außergewöhnliches zu verwandeln und Trends zu setzen, anstatt ihnen zu folgen.
David Roy
Kaufmännischer Direktor der Gruppe
Wann und in welchem Zusammenhang sind Sie zur Schmidt Groupe gekommen?
Ich bin mit 30 Jahren von Procter & Gamble zur Schmidt Groupe gekommen. Seitdem habe ich alle Facetten des Vertriebs durchlaufen: Netzwerkkoordination, ISO-Zertifizierung, Leitung der britischen Tochtergesellschaft, Einführung von ID PRO und die kaufmännische Leitung für Frankreich. Es waren 16 Jahre voller Veränderungen, Erkenntnisse und Herausforderungen. Dieses Rundumwissen über die Gruppe und ihr Netzwerk verschafft mir heute einen umfassenden Überblick, um unsere Vertriebsstrategie zu steuern.
Was ist derzeit Ihre größte Herausforderung bei der geschäftlichen Entwicklung der Gruppe?
Unsere strategische Vision mit den tatsächlichen Erwartungen der Verbraucher und Märkte in Einklang zu bringen und gleichzeitig unsere persönlichen Beziehungen zu unseren Vertragshändlern zu stärken. Leistung lässt sich nicht erzwingen: Sie entsteht aus den täglichen Anforderungen, im Kontakt mit unseren Teams und unseren Partnern. Mein Ziel ist es, Wachstum, operative Exzellenz und Kundennähe zu kombinieren, um die Schmidt Groupe zu einer unverzichtbaren internationalen Referenz zu machen.
Inwiefern verändert sich die Vertriebsstrategie der Gruppe und inwiefern bleibt sie der Unternehmenskultur treu?
Unser erweitertes Unternehmen wächst, aber unsere DNA bleibt unverändert. Wir wählen bevorzugt Partner aus, mit denen wir gemeinsame Werte teilen. Die Strategie hat sich durch die internationale Ausrichtung, durch ID PRO und durch Innovationen gewandelt. Doch die Treue zu unserer Unternehmenskultur beruht auf dieser menschlichen Beziehung: Wir verkaufen nicht an Händler, wir bauen gemeinsam mit ihnen etwas auf. Diese strukturierte gegenseitige Wechselwirkung macht unsere Stärke aus.
Wenn Sie ein Produkt der Schmidt Groupe wären, welches wären Sie dann und warum?
Ein sogenannter englischer Zug als Anspielung auf unsere Tochtergesellschaft Schmidt UK, die ich von 2016 bis 2021 geleitet habe. Es handelt sich dabei um eine Innenschublade, die hinter einer Front versteckt ist. Sie ist ideal, um die Aufbewahrung von Besteck, Küchenutensilien oder Lebensmitteln zu optimieren und gleichzeitig ein schlichtes Design zu bewahren. Was mir an diesem Prinzip gefällt, ist, dass es mit wenig viel sagt: Hinter einer schlichten Front verbirgt sich eine bis ins kleinste Detail durchdachte, effiziente, unsichtbare – aber unverzichtbare – Organisation. Genau das suche ich im Vertrieb: dass alles reibungslos läuft und der Kunde nur das Ergebnis sieht.